Donnerstag, 20. November 2014

Das unschlagbare Frühstückstrio


Wie die meisten von euch wissen, habens Kinder ja nicht so mit der Geduld und obwohl unsere Emma da wirklich brav ist und sich morgens auch noch ein paar Minuten in ihrem Bettchen beschäftigen lässt, muss es für mich möglichst rasch und unkompliziert sein neben Emma's warmem Frühstücksbrei auch noch etwas gesundes, stärkendes für mich zu zaubern das mir Energie für den Vormittag gibt.
Am einfachsten gelingt mir das mit meinem "Unschlagbaren Frühstückstrio". Es besteht aus stillem Wasser mit frischgepresstem Zitronensaft, einem grünen Smoothie und einem gesunden Powershake.

Das Zitronenwasser

ist nicht schwer zu erraten: 1 Zitrone auspressen und den Saft mit Wasser vermischen ;) Macht den Körper, trotzdem es eine Säure ist basischer! Ist doch schon mal ein guter Anfang, was meint ihr?! Das trink ich also zuerst.

Danach kommt der Grüner Smoothie:

Die Basis bildet 1 Apfel und ca. 300 ml Wasser ansonsten könnt ihr euch nach Lust und Laune austoben, hier ein paar Ideen:
Babyspinat
Mangold
Brokkoli
Salat
Gurke
Kohlrabi
Rettich...

Dann noch ein Powershake zur Stärkung, mit Balaststoffen und allem was ich für den Vormittag so brauche.

Powershake Schoko-Bananen-Variante:

200 ml Hafermilch
20 g Haferflocken
1 EL Leinsamen
10 g gepoppter Amaranth
1 EL Agavendicksaft
1 TL Bitterkakaopulver (wie man es zum Backen verwendet)
1 Banane


Übrigens: gestern endlich wieder mit Training begonnen. Ich hatte erwartet total schwach wieder bei 0 anfangen zu müssen, war aber echt positiv von mir überrascht weil mir die Übungen gar nicht so schwer gefallen sind wie vermutet. 50 Burpees (vor denen ich richtig Schiss hatte...) 50 Squats und 50 Situps. Beinahe hätte ich sogar meine Personal Best Zeit (PB) geschlagen aber da ich doch konditionell noch nicht auf der Höhe bin habe ich leider bei den Squats zu lange getrödelt :P Beim nächsten Mal dann ;)

Samstag, 15. November 2014

Indischer Kartoffelauflauf mit Brokkoli und Zucchini





Absolut frei erfundenes Rezept von mir! Hat sich alles während des Kochens so nach und nach ergeben und überraschenderweise war das Ergebnis so unglaublich lecker das wir uns am liebsten reinlegen wollten :D


Vorbereitungszeit: 30 min | Kochzeit: 30 min | Portionen: 4 Portionen | Schwierigkeitsgrad: Medium

Zutaten:

1000 g Kartoffeln
200 g Brokkoli
1 Zucchini
1 Zwiebel, halbiert
1 Knoblauchzehe
1/4 Gemüsebrühwürfel
200 ml Kokosmilch
50 g Cashewnüsse ungesalzen
50 g veganer Schmelzkäse
1 TL Curry
1/2 TL Garam Marsala
1 Prise Zimt
Salz nach Geschmack

Zubereitung:

1. Veganen Käse 2-3 Sek./Stufe 10 im MT reiben und umfüllen. Cashewnüsse mit 120 g Wasser in den Mixtopf geben 1 min./Stufe 10 zu einer cremigen (Cashewsahne = Cashewrahm) verarbeiten. Umfüllen und MT spülen.

2. Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und in den Gareinsatz geben. 800 g Wasser in den MT geben und das Garkörbchen mit den Kartoffeln einhängen.

3. Zucchini in halbierte Scheiben schneiden und gemeinsam mit den Brokkoliröschen in den Varoma geben. Varoma aufsetzen und das Gemüse mit den Kartoffeln 20 min./Varoma/Stufe 1 garen.

4. Gareinsatz und Varoma zur Seite stellen und MT leeren.

5. Zwiebel und und Knoblauch schälen und in den MT geben und 3 Sek./Stufe 5 hacken.

6. Von den Wänden mit dem Spatel nach unten schieben und etwas Olivenöl, Curry und Garam Marsala zugeben. 2 Min./Varoma/Stufe 1 andünsten.

7. Kokosmilch, Cashewrahm, Zimt, Gemüsebrühwürfel und Salz zugeben und 5 Min./100°C/Stufe 2 kochen und im Anschluss etwa 20 Sek./Stufe 10 pürieren.

8. Kartoffeln und Gemüse in eine Auflaufform umfüllen, mit der Sauce übergießen und mit dem veganen Käse bestreuen.

9. Im vorgeheizten Rohr bei 210°C 10-15 min goldbraun backen.

Montag, 13. Oktober 2014

Linsendal mit Chapati




Chapati:
250 g Mehl
30 g Olivenöl
130 g Wasser
1/2 TL Salz

Alles im Thermomix 1 min auf der Teigknetstufe zu einem glatten Teig verarbeitet. 10 min ruhen lassen und anschließend 8 Kugeln daraus formen und zu flachen Fladen ausrollen.
In einer Pfanne ohne Öl knusprig backen.

Dal
3 Knoblauchzehen
1-2 rote Chilischoten
1 Zwiebel
15 g Öl
1/2 TL Kreuzkümmel
1 EL Fajitagewürz
1 EL Curry
250 g rote Linsen
300 g Wasser
1 TL Salz

  1. Knoblauch und Chili in den Mixtopf geben und 3 Sek. Stufe 8 zerkleinern
  2. Zwiebel halbieren und zugeben. 3 Sek. Stufe 5 zerkleinern und mit dem Spatel nach unten schieben.
  3. Öl, Kreuzkümmel, Fajitagewürz und Curry zugeben. 15 min 100°C LL Stufe 2 garen und heiß mir Chapati servieren.
Tip: Selbstgemachtes Knoblauchöl gibt den Chapati noch den richtigen Kick: Etwas Olivenöl mit einer zerdrückten Knoblauchzehe und etwas Salz vermischen und auf die Fladen streichen.

Mmmmmm!!! :)))

Sonntag, 25. Mai 2014

Some kind of Tarte tartin...

Endlich mal wieder ein freier Nachmittag, die sind ja etwas rarer geworden seit unser kleiner Mausebär da ist ;) Papi is mit Klein-Emma bei den Großeltern und ich versuch in die 3 Stunden alles reinzuquetschen was die letzten 6 Monate (haha) so auf der Strecke geblieben ist :P Etliche Partien Wäsche gefolgt von turboschnellem Staubsaugen durch die ganze Wohnung, Zeitung lesen, Renovierungschaos etwas beseitigen, Spanisch lernen (ja is mein Ernst...) uuuund Kuchenbacken :)

Unsere brave Biokiste hat uns die letzten Wochen mit leckeren Bioäpfelchen überhäuft und nachdem ich zu jeder Tages- (und manchmal sogar Nachtzeit) Apfelkuchen essen kann hab ich beschlossen: die müssen weg. Doch was geht schnell und macht nicht zuviel Arbeit?

Ich hab mir gedacht ich mach meine eigene Variante von einer französischen Tarte tartin:



4 Äpfel entkernt und in dünne Spalten geschnitten
Eine Handvoll Rohrzucker
Zimt
Apfelsaft nach Gefühl (ca. 100 ml)

Für den Mürbteig:
300 g Mehl
Etwa 100 g Zucker
140 g Pflanzenbutter
Eine Prise Salz

Den Mürbteig im Thermomix ca. 3 Sekunden Stufe 6 verbröseln (is das ein Wort? :P) oder mit der Hand zu einem Teig verarbeiten. Zum rasten lassen hat mir die Zeit gefehlt aber ihr könnt das gerne machen. Eine Tarteform mit Backpapier auslegen und ca. 3/4 des Teiges hineindrücken (den Rest brauchen wir zum Schluss für die Crumble)

Eine Pfanne heiß machen und eine Handvoll Zucker hineingeben, Karamelisieren lassen und mit Apfelsaft (oder Calvados für die "Erwachsenenversion" ;) ablöschen, gut gut gut verrühren damit euch kein Klumpen entsteht. Etwas köcheln lassen und dann die Apfelspalten rein. Mit Zimt bestreuen und ca. 5 Minuten kochen, dabei vorsichtig rühren.

Die Apfelmasse auf den Teig geben, verteilen und die Crumble drüberbröseln. Alles bei 180 Grad für ca. 40 Minuten in den Ofen geben.

Hatte noch keine Zeit zum Kosten, mal sehen ob der lecker is oder ich euch nochmal ein Update für den Feinschliff geben muss ;)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Zimtschnecken mit Nüssen

Heute hab ich mal wieder auf dem Blog einer Freundin gestöbert und bin dabei auf Zimtschnecken gestoßen. Mmmmm Zimtschnecken, damit kann man mich aus jeder Ecke hervorlocken und nachdem heute das richtige Wetter ist um gemütlich zu backen hab ich mich sofort drüber gestürtzt und das Rezept noch etwas umgebastelt :)

 

So wirds gemacht:

500 g Mehl glatt
1 Würfel Germ (40 g)
1 EL Leinsamen gerieben + 3 EL Wasser verrührt
80 g Butter (Alsan-Pflanzenbutter)
220 g zimmerwarme Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)
100 g Zucker (ich hab Xylit/Xucker verwendet)
1/2 TL Salz
 
Ihr könnt natürlich alles mit der Hand oder eurer Küchenmaschine verarbeiten ich gebe bei meinen Rezepten immer gern die Einstellungen für den Thermomix von Vorwerk an, da ich selbst damit arbeite
: Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 2 min auf Teigstufe zu einem glatten Teig verarbeiten. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
Danach die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig zu einem großen Rechteck auswalgen.


50 g Butter
2 TL Zimt
60 g Zucker
50 g Nüsse

Butter schmelzen und die übrigen Zutaten miteinander verrührern. Die Butter gleichmäßig auf den Teig streichen und das Zucker-Zimt-Nuss Gemisch darauf verteilen.
Den Teig der Länge nach fest einrollen und anschließend vorsichtig und ohne Druck von der Rolle ca. 1-2 cm dicke Schnecken abschneiden. Am besten funktioniert ein Sägemesser



Ihr könnt die Schnecken entweder auf ein Backblech legen oder in einer gefetteten Auflaufform backen. Alles bei 180 °C für ca. 20 min. 


Das ist meiner Meinung nach etwas Geschmackssache: auf dem Backblech werden sie etwas knuspriger behalten dafür ihre hübsche Zimtschneckenform (siehe unten). Bäckt man sie in der Aufflaufform sind sie schön weich sehen aber nach dem Rausnehmen nicht mehr ganz so hübsch aus.


Montag, 28. Oktober 2013

Leckerer Parmesan - natürlich vegan ;)

Als alter Parmesan-Junky kann ich nur sagen: endlich ein ganz leicht gemachter, gesunder Parmesan-Ersatz mit dem ich von meiner Parmesan Sucht loskomme! :)

50g Sonnenblumenkerne 
30g Cashewkerne 
25 - 30g Hefeflocken 
1gestr. TL Salz

Alle Zutaten in den Mixtopf geben und kurz fein reiben. Schmeckt ganz toll zu Pasta und Co!

Tomaten-Basilikum Pasta

Sorry für das verkehrte Bild, ich hab keine Ahnung warum er mir das immer dreht wenn ichs hochlade.
Aber zur Pasta: total schnell gemacht und super super lecker!! Am besten schmeckts wenn mans mit veganem Parmesan serviert ;)

Zutaten

1 reife Tomate
85 g Cashews
50 g Wasser
1 TL Tomatenmark
3-4 Knoblauchzehen
1 TL Salz
etwas schwarzer Pfeffer
etwas Weißwein

Zubereitung:

Knoblauchzehen in den Mixtopf geben und 3 Sekunden Stufe 5 zerkleinern. Umfüllen.
Tomate waschen, auseinanderschneiden und so wie sie ist in den Mixtopf geben. Cashews, Tomatenmark und Wasser zugeben und alles fein pürieren.
Olivenöl in eine Pfanne geben und den Knoblauch auf mittlerer Stufe darin etwas bräunen. Darauf achten, dass dieser nicht zu dunkel wird.

Die frische Tomatensauce zum Knoblauch geben und alles ein paar Minuten dünsten. Einen Schuss Weißwein oder auch Wasser zugeben und mit 1 TL Salz und schwarzem Pfeffer würzen.
Basilikum klein hacken und zum Schluss unterrühren.

Die heiße Pasta darin schwenken und mit leckerem veganem Parmesan servieren.

Freitag, 18. Oktober 2013

Toller Vortrag zum Thema veganes Essen

Wer sich gern mal wieder ein paar nette Denkanstöße holen möchte zum Thema veganes Essen der ist mit diesem Vortrag hier von Gary Yourofsky super beraten. Sehr viel einfacher kann mans kaum darstellen ;) Viel Spaß!

Vegan Speech - Gary Yourofsky

Montag, 14. Oktober 2013

Bunter Quinoasalat


Pezi und ich machen uns das sehr gern als Abendessen. Eine richtig gesunde Eiweißbombe mit dem Quinoa und dem vielen Gemüse, was meinem Sportler daheim sehr wichtig ist :)

Zutaten:

100 g Quinoa
250 g Wasser
Salz
Alles an Gemüse was daheim ist und schmeckt
Zum Beispiel:
1 Karotte
1 Blatt Mangold
50 g Brokkoli
1 Avocado
4 Champignons
1 Stück Paprika
1 Tomate
1 Stückchen Lauch
1 Stückchen weißer Rettich (ca. 2 x 1 cm Dicke Scheiben)

Für das Dressing:
2 EL Olivenöl
2 EL Soyasauce oder Tamari
4 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Den Quinoa in Salzwasser auf niedriger Stufe kochen bis er weich ist.
Das Gemüse waschen, putzen und schneiden. 1 Teil davon roh verwenden (z.B. Karotten, Rettich, Avocado, Tomate,...) und den anderen Teil in etwas Olivenöl anbraten und dabei etwas salzen.

Alles in eine Schüssel geben und gut vermischen.

Die Zutaten für das Dressing verrühren und mit dem Salat vermengen. Eventuell noch mit Leinsamen bestreuen :)

Freitag, 27. September 2013

Kartoffel-Birnen Gröstl mit Honig-Senf Sauce

Birnen und Kartoffeln, ich weiß das klingt lustig aber schmeckt großartig zusammen! Eine ähnliche Kombination hatten wir zum ersten Mal bei einem netten Abend bei Freunden.
Das ganze abgerundet mit etwas Gemüse und einer Honig-Senf-Marinade...genial!!
Viel Spaß beim Nachkochen:

Zutaten 2 Portionen:

4 mittelgroße Kartoffel, bissfest gekocht und in Scheiben geschnitten
1 Stange Lauch oder 1 mittelgroße Zwiebel
1 Birne, in kleine Würfel geschnitten
Gemüse nach Geschmack
3 EL Olivenöl
3 TL Senf
3 TL Honig
50 g Cashewkerne
100 g Wasser
1/2 Gemüsebrühewürfel

Zubereitung:

Kartoffeln mit dem Gemüse und der gewürfelten Birne in etwas Olivenöl anbraten.
Aus Olivenöl, Senf und Honig eine Marinade herstellen und über das gebratene Gemüse in die Pfanne geben. Die Cashewnüsse mit Wasser in den Mixtopf geben und auf Stufe 10 ca. 30 Sek zu Cashewrahm pürieren.
Das Gemüse mit etwas Wasser angießen und den Cashewrahm unterrühren.
Mit Gemüsebrühewürfel und Salz abschmecken und servieren!

Mein Mann hat mir das zusammen gezaubert als ich krank war und es war echt suuuperlecker!!! Da ist man doch gleich wieder ein ganzes Stück fitter ;)

Hummus...lecker und gesund

Hummus geht immer ;) und ist superlecker UND man kann alle Zutaten dafür immer zu Hause haben…

Zutaten

½ Packung Kichererbsen (DM) oder aus der Dose
3 EL Tahini (Sesampaste aus dem Biomarkt)
Schwarzer Sesam (optional)
Salz

Zubereitung

Kichererbsen für 12 Stunden in Wasser einweichen. Gut abspülen und ca. 1 h Stufe 1, 100°C kochen.
Auskühlen lassen und zurück in den Mixtopf geben. Tahini und Salz dazugeben und alles auf Stufe 8 zu einer cremigen Masse verarbeiten. Öfter von den Wänden entfernen und weiterpürieren. Mit schwarzem Sesam Bestreuen…mmmm :)

Variation: Curryhummus

den Hummus einfach mit ordentlich Curry und etwas Zitronensaft würzen

Kartoffeln mit Schnittlauchsauce á la Heidi

Ein Rezept von meiner Mama, die dieses Gericht immer mit gekochtem Rindfleisch serviert hat....da ich aber noch nie so besonders viel mit gekochtem Fleisch anfangen konnte und damals schon immer nur Kartoffeln und Sauce essen wollte :P hab ich das ganze Rezept einfach auf vegan umgebastelt und dann gabs eben einfach nur noch leckere Kartoffeln dazu ;)
Es ist eine abgewandelte Form der Bechamel, aber wenn man Schnittlauch und Gemüsesuppenwürfel einfach durch ein bisschen Salz und Muskatnuss ersetzt, hat man eine leckere Bechamel die man für Lasagne oder andere Gerichte verweden kann ;)

Zutaten

60 g Alsan-Butter
60 g Mehl
500 g Sojamilch (am besten ungezuckerte Sojamilch verwenden)
1/4 Gemüsesuppenwürfel
Hefewürzflocken
1 Bund Schnittlauch

Zubereitung

Butter in den Mixtopf geben und bei 100°C Stufe 2 1 min schmelzen. Mehl dazu geben und eine weitere Minute verrühren.
Sojamilch dazugießen und Stufe 4 90°C 6 Minuten aufkochen.
Gehackten Schnittlauch zugeben und alles mit Gemüsesuppenwürfel, etwas Salz und Hefeflocken würzen.
Mit Kartoffeln servieren...mmmmm :)

Erdnussbutter selbstgemacht

 
Erdnussbutter ist toll um Saucen aufzupeppen. Sie hat auch eine weiter sehr praktische Eigenschaft: sie bindet, genauso wie auch Cashewrahm, jede Sauce sehr gut nach! Meistens brauch ich dann noch ein bisschen Flüssigkeit dazu weil die Nüsse wirklich abartig gut binden ;)
 
200 g Erdnüsse ungesalzen (im Idealfall bio)
Ein paar Tropfen Erdnussöl, nach Gefühl und je nachdem wie cremig man sie haben will
1/2 TL Salz
Alles zusammen in den Mixtopf verfrachten und auf Stufe 10 gleich mal ordentlich zerkleinern.
Dazwischen immer wiedermal von den Wänden putzen und nochmal einschalten.
Das wiederholt man einfach ein paar mal bis man die gewünschte Konsistenz hat.

Donnerstag, 26. September 2013

Chia-Samen - Heilsamen der Maya


Den Samen der Chia-Pflanze aus Mexiko werden diverse Heilkräfte nachgesagt. In der alten Maya-Hochkultur waren die proteinreichen Samen fester Bestandteil des täglichen Speiseplans.

Aber warum genau werden Chia-Samen als "Superfood" bezeichnet?
Nicht nur, dass sie im Schnitt doppelt soviel Eiweiß enthalten wie andere Samen oder Getreidesorten; sie liefern darüber hinaus auch ein optimales Verhältnis an Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren. Sie enthalten 5x mehr Kalzium als in Milch enthalten ist. Zudem liefern Chia-Samen das Spurenelement Bor, das die Kalzium-Aufnahme im Körper unterstützt. Der Kalium-Anteil in Chia-Samen ist doppelt so hoch wie in Bananen und auch in puncto Eisen sind sie dreimal ergiebiger wie Spinat. Sie verfügen über einen hohen Anteil an Antioxidantien die wichtig sind um freie Radikale im Körper zu binden. Chia-Samen lassen sich problemlos vier bis fünf Jahre lang aufbewahren ohne ihren Nährstoffgehalt, ihren Geschmack oder ihren Geruch einzubüssen.

Soviel zu den Fakten, aber was machen die kleinen Dinger nun in unserem Körper so tolles:
  • vereinfachen die Verdauung anderer Lebensmittel
  • putzen den Magen-Darm-Trakt durch
  • positiver Einfluss auf den Blutzuckerspiegel
  • ermöglichen eine längere Ausdauer, da sie die Umwandlung von Kohlenhydraten in Zucker verlangsamt und somit die Energie langsam im Körper freigesetzt wird - speziell interessant für Sportler und Diabetiker
  • weicht man die Samen ein, können sie den Wasserhaushalt im Körper besser regulieren
  • binden Säuren und Giftstoffe im Körper
  • ihre große Nährstoffdichte fördert den Gewebeaufbau, was speziell auch in der Schwangerschaft wichtig ist
Außerdem haben sich die kleinen Kollegen besonders bewährt bei:
  • Wundheilung
  • Gelenksschmerzen
  • Diabetis
  • Gewichtsreduktion
  • Reizdarmsyndrom
  • Zöliakie
  • Senkung des Cholesterienspiegels
  • Sodbrennen

Also wenn das nicht nach Superfood klingt?! :)

Aber was macht man nun mit den netten kleinen Samen?
Ihr könnt sie in eure Smoothies mischen, über den Salat streuen, ins Müsli geben, in euren Brotteig einarbeiten oder ihr macht ein Chia-Samen-Gel daraus.

Chia-Samen-Gel

1/3 Tasse Chia-Samen
2 Tassen Wasser

Alles in einen verschließbaren Behälter geben und gut durchrühren. Verschließen und ab in den Kühlschrank damit. Nach 10 min entsteht bereits ein richtiges Gel da die Stärke der Samen das Wasser bindet. Sieht total eklig aus, schmeckt aber nach gar nix ;)
Wozu mach ich das dann? Wie oben erwähnt, können die Samen wenn sie in Wasser eingeweicht waren den Wasserhaushalt im Körper noch besser regulieren. Nach einer Einweichzeit von einigen Stunden sind die Nährstoffe noch leichter verwertbar. Das Gel hält sich im Kühlschrank 2-3 Wochen. Ich misch zum Beispiel gerne einen großen EL davon in meinen Frühstückssmoothie ;)

Also ihr Lieben, nix wie ran an die Chia-Samen :) Bekommt ihr in jedem gut sortierten Biomarkt oder im Reformhaus! Sind nicht ganz billig aber wie ihr gelesen habt: es lohnt sich! :)

Dienstag, 24. September 2013

Vitaminkick - Der Hulk unter den Smoothies


Ich hab heute zum ersten mal einen grünen Smoothie probiert. Ich fand den Gedanken Blattgemüse in meine geliebten, herrlich fruchtigen Smoothies zu mischen immer total abartig. Aber ich hab mir gedacht, alles hat mal eine Chance verdient und nachdem sie die reinsten Vitaminbomben sein sollen und ich seit ich schwanger bin sowieso nur Obst essen könnte und zur Zeit einen viel zu großen Bogen um fast alles Gemüse mache, dacht ich es kann nicht schaden es zumindest mal in der Form in mich rein zu bekommen ;) Ich hab mal langsam angefangen und einfach etwas Gemüse zu meinem Obst gemischt...

Also Thermomixdeckel auf und rein mit dem gesunden Zeugs ;)
1 Apfel
1 Banane
1 Handvoll Cashewkerne
etwas Ahornsirup nach Geschmack
etwas gepoppten Amaranth
1 EL Chia-Samen (Bioladen) oder Chiagel (1/3 Tasse Chiasamen + 2 Tassen Wasser gut durchgerührt einige Stunden im Kühlschrank zu einem Gel ziehen lassen, hält sich 2-3 Wochen im Kühlschrank)
1 Blatt Kohl
1 Blatt Mangold oder etwas Spinat
1 Blatt Chinakohl
300 ml Wasser

Alles ca. 1 min Stufe 10 mixen bis ein glatter Smoothie entsteht.

Und: ich fands ehrlich gesagt nicht mal so schlecht :) Schmeckt eigentlich ähnlich wie ein normaler Smoothie.
Mein Fazit also: eine tolle Möglichkeit um schon morgens schnell einen richtigen Vitaminkick in sich reinzubekommen. Ideal wenns schnell gehen soll und man tagsüber wenig Zeit für ausgewogene Ernährung hat ;)

Hier noch ein paar nette Infos über die Vorzüge von grünen Smoothies:
Grüne Smoothies - die perfekten Vitaminbomben 

Ein paar Gedanken zu unserem Körper und was das neue "Superfood" kann

"Superfood"

Lange vergessene Nahrungsmittel mit großem Potential

immer mehr der sogenannten "Superfood" Lebensmittel werden auch in unserer Gesellschaft wieder bekannter. Vieles davon wurde schon vor Jahrtausenden von Hochkulturen wie den Maya oder Azteken als sehr wertvoll angesehen und stand regelmäßig auf deren Speiseplan. Egal ob Kamut, Azukibohne oder Chia-Samen; über die Jahre gerieten viele dieser ursprünglichen und sehr nährstoffreichen Lebensmittel in Vergessenheit und wurden in unserer heutigen Gesellschaft von industriell gefertigten und großteils tierischen Produkten verdrängt. Niemand nahm sich mehr die Zeit sich mit den ursprünglichsten aller Lebensmittel zu beschäftigen, warum auch? Alles was satt macht (und auch nicht viel mehr als das) gibts doch schon lange direkt vor unserer Nase im Supermarkt zu kaufen.

Mit Folgen: erst in der heutigen Zeit, in der Zivilisations-Krankheiten wie Diabetis, Adipositas, Allergien und Krebs im Vormarsch sind, wird vielen Menschen bewusst, was für eine Rolle die Ernährung im Bezug auf unsere Gesundheit spielt. Es wird zwar irre viel Wert darauf gelegt keinen Diesel in ein Benzin Fahrzeug zu tanken aber womit wir unseren Körper mehrmals täglich betanken ist für uns nebensächlich geworden. Kaum einer hinterfragt was eigentlich der Körper für Treibstoff braucht um optimal zu funktionieren. Dabei ist das Prinzip im Grunde das Gleiche...tankt man das Falsche geht der Motor irgendwann kaputt...

Unser Körper ist ein kleines Wunderwerk in Sachen Selbsterhaltungstrieb: um starken Schäden oder gar dem Tode zu entgehen hat er sich eine Unzahl an Notfallmaßnahmen einfallen lassen.
Zwei Beispiele: Viele Lebensmittel wie zum Beispiel zu viel Zucker (auch in Form von Weißmehl) übersäuern unser Blut. Sinkt der pH-Wert im Blut zu weit ab kann dies lebensbedrohlich werden. Aus diesem Grund hat der Körper gelernt Säuren möglichst schnell aus dem Blut abzuleiten und sie im Bindegewebe einzulagern wo sie darauf warten sollen z.B. durch basische Lebensmittel neutralisiert zu werden. Ein weiteres Beispiel ist der Kalziumhaushalt. Kalzium ist nicht nur wichtig für die Stabilität unserer Knochen und Zähne sondern auch für die Reizübertragung im zentralen Nervensystem, die Blutgerinnung und Aktivierung von Hormonen und Enzymen. Führen wir ihm zu wenig davon zu holt sich unser Körper die nötigen Kalziummengen aus unseren Hauptspeicherquellen: den Zähnen und Knochen. Er denkt sich also: lieber krieg ich in paar Jahren Osteoporose und kann mein Essen nicht mehr kauen weil mir die Zähne ausgefallen sind als das ich in den nächsten Wochen draufgeh weil mein zentrales Nervensystem nicht mehr richtig funktioniert...
Ihr seht also, unser Körper ist alles andere als nur fies zu uns und wird einfach nur krank um uns zu ärgern, ganz im Gegenteil: er wird immer versuchen sich für das kleinere Übel zu entscheiden und sich selbst sprich uns so gut er kann am Leben zu erhalten. Je weniger wir ihm aber dabei behilflich sind, mit dem Treibstoff sprich den Nährstoffen die er täglich dafür braucht, umso schwerer machen wir ihm seine Arbeit.

Viele Leute denken nach wie vor, dass Gesundheit gleichzusetzen ist mit nicht-krank sein. Aber Wenige sind sich bewusst, dass ein wirklich gesunder, optimal funktionierender Körper nicht nur gesund ist sondern, dass dies auch mit mehr Lebensfreude, Vitalität, Tatendrang, Leistungsfähigkeit und vielen anderen positiven Erscheinungen verbunden ist.

Aber zurück zu den Superfoods. Ich werde versuchen euch nach und nach immer wieder neue dieser sogenannten Superfoods und deren tolle Eigenschaften vorzustellen. Die meisten davon bekommt ihr in gut sortierten Bioläden ;)



Meine ersten veganen Schritte in Wien...

Hallo ihr Lieben,

am Wochenende haben wirs endlich mal geschafft, unseren Freunden in Wien einen Besuch abzustatten, noch bevor unser kleiner Bauchuntermieter sein warmes Nestchen verlässt um uns vermutlich die nächsten Jahre auf Trapp zu halten ;) Tasche geschnappt, paar Sachen rein und schon saßen wir samt meinem dicken Babybauch Freitag Nachmittag im neuen schicken Firmenauto (der musste ja schließlich auch mal richtig Probegefahren werden ;) in Richtung Wien.
Nach einem gemütlichen ersten Abend bei Sabine und Tom, hatten die beiden für Samstag Morgen in einem "neuen" Café für uns ein Frühstücksplätzchen reserviert. Ein sehr nettes, von außen total unscheinbar wirkendes Lokal, in das ich persönlich nie von selbst reingestolpert wäre, wenn ich dran vorbeigelaufen wär :P Aber sowas bedarf ja oft einem Insider-Tip, in diesem Fall eine Homepage von zwei Mädels die gerne frühstücken gehen (Die Frühstückerinnen ist jetzt keine speziell vegane Seite, aber die Idee find ich total nett und wie man sieht sind auch vegane Frühstücksmöglichkeiten dabei)
Das Café ist typisch im charmanten, retro-wiener Stil eingerichtet mit alten dunklen Holztischen, Sesseln und Bänken, aber sehr gemütlich. Auch über den Service gabs absolut nix zu meckern.

Das Lokal lockt mit einer umfangreichen Frühstückskarte bei denen einige Frühstücksangebote auch im Vegan-Style bestellt werden können. In meinem Fall nannte sich das Angebot "Earth" Frühstück mit Obstsalat, leckerer Avocado, Olivenaufstrich, gebratenes und rohes Gemüse, gebratenem Räuchertofu und verschiedenes Vollkorngebäck. Mit dem Olivenaufstrich hatten sie mir zwar nicht gerade ins Herz geschaut (ich kann die Dinger nach wie vor noch nicht ausstehen obwohl ich sie tapfer Jahr für Jahr wieder probier) aber Pezi hatte seine Freude dran und hat sichs schmecken lassen ;)
Optional kann man noch unterschiedliche Dinge wie Hummus oder selbstgemachte Marmelade dazubestellen. Hab ich gemacht und war sehr lecker :)
Auch der Sojamilch Kakao überraschte mit einem richtig leckeren, dicken Milchschaumhäubchen...
Also alles in allem waren meine ersten veganen Frühstücksschritte in einer fremden Stadt durchaus erfolgreich und haben mir wieder ein Stückchen mehr die Angst davor genommen auch im Urlaub der veganen Schiene treu bleiben zu können ;)

Freitag, 20. September 2013

Bunte Kartoffelpfanne


Ein leckeres, schnelles Gericht zur Gemüseverwertung aus dem Kühlschrank :)
Ihr schneidet einfach alles rein, worauf ihr Lust habt.

Zutaten:

Kartoffeln
Gemüse
Olivenöl
25 g Cashewkerne
80 g Wasser

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und in das Thermomix-Körbchen geben. 1 l Wasser in den Mixtopf füllen und die Kartoffeln 25 min Varoma Stufe 1 bissfest kochen.
Inzwischen das Gemüse schneiden und in Olivenöl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Cashewkerne und Wasser in den kalten Mixtopf geben und auf Stufe 10 ca. 1 min zu Cashewrahm pürieren.
Olivenöl in einer extra Pfanne geben und die gekochten Kartoffeln darin goldbraun braten. Mit Salz würzen. Das Gemüse dazugeben und alles abschmecken. Mit etwas Wasser ablöschen und den Cashewrahm unterrühren. Kurz aufkochen lassen bis es etwas angedickt ist und nett anrichten.

Donnerstag, 12. September 2013

Abartig geniale Pastasauce

Diese Pastasauce ist mit keiner anderen die man aus der nicht-veganen Küche kennt so wirklich vergleichbar. Schmeckt aber superlecker und ist total easy zuzubereiten!
Es ist ein englisches Rezept, deswegen die Mengenangaben in Cups. Umrechnungen findet ihr überall im Internet bzw. Cups bestellen könnt ihr auf Amazon wenn ihr öfter Verwendung habt dafür ;) Werd die nächsten Tage mal die Cups für euch umrechnen.


Zutaten:

1 Cup Sojamilch (ungesüßt)
1/3 Cup rohe, ungesalzene Cashewkerne
1/4 Cup Nährhefe (Bioladen)
3 EL Tamari oder Sojasauce
2 EL Pflanzenmargarine
1 EL Tahini
1 EL frischer Zitronensaft
2 TL Senf
1/2 TL Paprikapulver
2-4 Knoblauchzehen
Schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Alle Zutaten in den Thermomix-Mixtopf (oder einen anderen starken Blender) geben und für 1 min Stufe 10 alles zu einer cremigen Sauce verarbeiten. Die Nudeln in eine Pfanne geben und die Sauce darüber gießen und kurz erhitzen. Fertig!!

Bananentoast mit Cornflakes-Kruste


Es mag vielleicht ein wenig abartig klingen aber vertraut mir: wer süßes Frühstück mag wird diesen Bananentoast lieben! Ich muss zugeben beim ersten mal hatte ich nicht sehr große Erwartungen an diese Brot-Obst Kombi und hab sie eigentlich nur ausprobiert weils so abartig geklungen hat :P
Aber ab da war ich ihm verfallen und mach ihn seither immer wenn ich ein bisschen Zeit hab in der Früh :) Probierts mal aus, ehrlich!!

2 Portionen

Zutaten:
4 Scheiben Vollkornbrot
60 g Mandelmus
1 EL Ahornsirup
1 Prise Salz
1 Banane

100 g Sojamilch
60 g Dinkelvollkornmehl
30 g Ahornsirup
1 Prise Salz
15 g zerbröselte Cornflakes
5 g gepoppter Amaranth
1/2 TL Zimt
4 EL Rapsöl

Zubereitung:
Mandelmus mit Salz und Ahornsirup vermischen und die Brotscheiben damit bestreichen. Die Banane in dünne Scheiben schneiden und darauf verteilen. Die Brotscheiben zusammenklappen und etwas andrücken.

Für die Kruste rührt ihr mit einem Schneebesen Sojamilch, Zimt, Salz und Ahornsirup zu einer glatten Masse an und wendet die Brotscheiben zuerst in der Masse und anschließend in der Mischung aus zerbröselten Cornflakes und gepopptem Amaranth. Sie sollten auch an den Rändern gut bedeckt sein.
Öl in einer Pfanne erhitzen und auf die mittlere Stufe zurückschalten. Die Toast darin von allen Seiten (auch den Rändern) goldbraun backen (ca. 3-4 min pro Seite) Anschließend auf Küchenpapier etwas abtupfen und mit Obst anrichten.