Freitag, 20. September 2013

Bunte Kartoffelpfanne


Ein leckeres, schnelles Gericht zur Gemüseverwertung aus dem Kühlschrank :)
Ihr schneidet einfach alles rein, worauf ihr Lust habt.

Zutaten:

Kartoffeln
Gemüse
Olivenöl
25 g Cashewkerne
80 g Wasser

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und in das Thermomix-Körbchen geben. 1 l Wasser in den Mixtopf füllen und die Kartoffeln 25 min Varoma Stufe 1 bissfest kochen.
Inzwischen das Gemüse schneiden und in Olivenöl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Cashewkerne und Wasser in den kalten Mixtopf geben und auf Stufe 10 ca. 1 min zu Cashewrahm pürieren.
Olivenöl in einer extra Pfanne geben und die gekochten Kartoffeln darin goldbraun braten. Mit Salz würzen. Das Gemüse dazugeben und alles abschmecken. Mit etwas Wasser ablöschen und den Cashewrahm unterrühren. Kurz aufkochen lassen bis es etwas angedickt ist und nett anrichten.

Donnerstag, 12. September 2013

Abartig geniale Pastasauce

Diese Pastasauce ist mit keiner anderen die man aus der nicht-veganen Küche kennt so wirklich vergleichbar. Schmeckt aber superlecker und ist total easy zuzubereiten!
Es ist ein englisches Rezept, deswegen die Mengenangaben in Cups. Umrechnungen findet ihr überall im Internet bzw. Cups bestellen könnt ihr auf Amazon wenn ihr öfter Verwendung habt dafür ;) Werd die nächsten Tage mal die Cups für euch umrechnen.


Zutaten:

1 Cup Sojamilch (ungesüßt)
1/3 Cup rohe, ungesalzene Cashewkerne
1/4 Cup Nährhefe (Bioladen)
3 EL Tamari oder Sojasauce
2 EL Pflanzenmargarine
1 EL Tahini
1 EL frischer Zitronensaft
2 TL Senf
1/2 TL Paprikapulver
2-4 Knoblauchzehen
Schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Alle Zutaten in den Thermomix-Mixtopf (oder einen anderen starken Blender) geben und für 1 min Stufe 10 alles zu einer cremigen Sauce verarbeiten. Die Nudeln in eine Pfanne geben und die Sauce darüber gießen und kurz erhitzen. Fertig!!

Bananentoast mit Cornflakes-Kruste


Es mag vielleicht ein wenig abartig klingen aber vertraut mir: wer süßes Frühstück mag wird diesen Bananentoast lieben! Ich muss zugeben beim ersten mal hatte ich nicht sehr große Erwartungen an diese Brot-Obst Kombi und hab sie eigentlich nur ausprobiert weils so abartig geklungen hat :P
Aber ab da war ich ihm verfallen und mach ihn seither immer wenn ich ein bisschen Zeit hab in der Früh :) Probierts mal aus, ehrlich!!

2 Portionen

Zutaten:
4 Scheiben Vollkornbrot
60 g Mandelmus
1 EL Ahornsirup
1 Prise Salz
1 Banane

100 g Sojamilch
60 g Dinkelvollkornmehl
30 g Ahornsirup
1 Prise Salz
15 g zerbröselte Cornflakes
5 g gepoppter Amaranth
1/2 TL Zimt
4 EL Rapsöl

Zubereitung:
Mandelmus mit Salz und Ahornsirup vermischen und die Brotscheiben damit bestreichen. Die Banane in dünne Scheiben schneiden und darauf verteilen. Die Brotscheiben zusammenklappen und etwas andrücken.

Für die Kruste rührt ihr mit einem Schneebesen Sojamilch, Zimt, Salz und Ahornsirup zu einer glatten Masse an und wendet die Brotscheiben zuerst in der Masse und anschließend in der Mischung aus zerbröselten Cornflakes und gepopptem Amaranth. Sie sollten auch an den Rändern gut bedeckt sein.
Öl in einer Pfanne erhitzen und auf die mittlere Stufe zurückschalten. Die Toast darin von allen Seiten (auch den Rändern) goldbraun backen (ca. 3-4 min pro Seite) Anschließend auf Küchenpapier etwas abtupfen und mit Obst anrichten.

Dienstag, 10. September 2013

Die kleine, gesunde Azukibohne

Azukibohnen werden seit über 3000 Jahren in China angebaut und gelten seit 1000 Jahren speziell in Japan als eines der wertvollsten Lebensmittel überhaupt. Sie werden in der chinesischen Medizin sehr geschätzt und zusammen mit Vollkornreis gegessen versorgen sie den Körper mit allen essentiellen Aminosäuren. Mit einem Proteinanteil von über 25% ist sie eine der proteinreichsten Gemüsesorten überhaupt.
Sie gelten als krebspräventiv, antioxidativ für den Dickdarm und enthalten sowohl Vitamin B1 und B2 als auch Kalium, Eisen, Kalzium und wertvolle Ballaststoffe die unseren Darm säubern.

Ihr seht also: man sollte diese kleine Zauberbohne nicht unterschätzen ;)
Man bekommt sie in Asia- und Bioläden.

 Ich persönlich liebe ja jede Art von Bohnengerichten. Egal ob Bohnensuppe, Bohnengulasch oder Aufstriche...sie schmecken einfach immer sehr lecker und bereichern jeden Speiseplan :)

Heute hab ich mich mal an einem

Azukibohnengulasch mit Kürbis

versucht und es war sehr sehr lecker! Man sollte allerdings etwas Zeit haben um dieses Gericht zuzubereiten. Ihr werdet gleich merken warum:

Zutaten:

Azukibohnen getrocknet
1 Stück Kürbis (Hokkaido, Butternuss, was ihr gerade habt)
Thymian
Shoyu-Sojasauce
Salz

Zubereitung:

Ihr weicht zu allererst die Azukibohnen für etwas 12 Stunden (am besten über Nacht) in kaltem Wasser ein. Am nächsten Tag gießt ihr das Einweichwasser ab und gebt die Bohnen in einen Kochtopf wo ihr sie mit kaltem Wasser bedeckt. Nun lasst ihr das Ganze einmal aufkochen und schöpft dabei den Schaum ab der sich bildet. Das macht die Bohnen hinterher noch leichter verdaulich und verhindert Blähungen. Denn den armen Bohnen wird oft unrecht getan, richtig zubereitet bekommt man davon auch nicht mehr Blähungen als vom Gouda am Vortag.

Das macht ihr auch genauso wenn ihr daraus einen Aufstrich oder eine Suppe machen wollt.
Nachdem ihr die Bohnen aufgekocht habt und den Schaum abgeschöpft lasst ihr das ganze noch etwa 5 min ohne Deckel kochen, dreht dann die Hitze auf klein und deckt den Topf zu. Die Bohnen werden nun etwa 40 min gekocht. Guckt am besten alle 10 min mal rein ob die Bohnen noch mit Wasser bedeckt sind und gießt eventuell etwas nach.
In der Zwischenzeit schneidet ihr euren Kürbis in Stückchen. Nach den 40 min Kochzeit kommt der Kürbis zu den Böhnchen. Mit etwas Salz, Thymian und (ja böse ich weiß) einem kleinen Stückchen Gemüsesuppenwürfel würzen. Das ganze noch etwa 20 min weiterköcheln lassen bis die Bohnen weich sind und keine überschüssige Flüssigkeit mehr im Topf ist. Zum Schluss 1 TL Shoyu-Sojasauce dazugeben umrühren und servieren.



Montag, 9. September 2013

Vollkorn-Basmatireis mit Pilz-Lauchsauce und Brokkoli



Ich mach bei solchen Rezepten alles immer etwas nach Gefühl, speziell was das Gemüse angeht. Ihr müsst vielleicht selbst ein bisschen abschätzen wieviel ihr braucht bzw. essen möchtet:

Zutaten:

Vollkorn-Basmatireis (z.B. von Alnatura bei DM)

Für die Sauce:
ein paar Champignons
etwas TK oder frischen Biobrokkoli
1 Stange Lauch
Olivenöl zum Anbraten
etwas Weißwein zum Ablöschen

Für den Cashewrahm:
60 g Cashewkerne
150 g kaltes Wasser

eventuell ein paar Gute-Laune Blüten von Sonnentor zur Garnitur

Zubereitung:

Cashewkerne und Wasser in den Mixtopf geben und auf Stufe 10 für eine Minute zu einem cremigen Cashewrahm verarbeiten. Alternativ einen starken Mixer verwenden.

Basmatireis nach Packungsanweisung kochen (ca. 30 min)

Champignons blättrig schneiden und den Lauch in Ringe. Den Brokkoli in heißem Wasser ein paar Minuten überkochen bzw. auftauen. Nicht zu lange damit ihr nicht alle Vitamine rauskocht.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Lauch mit den Champignons anbraten.
Salzen, pfeffern und mit etwas Weißwein ablöschen. Mit Wasser aufgießen sodass der Boden der Pfanne in etwa 0,5 cm bedeckt ist. Nach Bedarf etwas Gemüsebrühepulver (oder besser noch selbst gemachte Gemüsebrühewürze) einrühren. Mit Cashewrahm aufgießen, umrühren und kurz aufkochen. Vorsicht bindet sehr stark!
Mit dem Basmatireis anrichten und eventuell mit ein paar Gute-Laune Blüten von Sonnentor garnieren.


Mittwoch, 4. September 2013

Kürbis-Kartoffelgulasch


September und die ersten Kürbisse trudeln mit unserer Biokiste zu Hause ein. Juhu endlich wieder Kürbiszeit ;) Ein total leckeres Gericht ist das Kürbis-Kartoffelgulasch:

Kartoffel (geschält und in Würfel geschnitten)
Kürbis (in Würfel geschnitten)
2 Zwiebel
Paprikapulver
Salz
Curry
Thymian

Zwiebel hacken und in Olivenöl anbraten. Kürbis und Kartoffeln dazugeben und kurz mitbraten. Paprikapulver und Curry zugeben und mitrösten. Mit Salz und Thymian würzen und mit etwas Weißwein ablöschen. Gemüsebrühe zugeben bis alles bedeckt ist. Alles auf mittlerer Stufe ca. 40 min kochen lassen bis sich ein semiges Gulasch daraus gebildet hat. Abschmecken und mit etwas Kresse anrichten.

Selbstgebackenes Vollkornbrot vs. Supermarktbrot

Mit dem Brot aus dem Supermarkt ist es ja immer so eine Sache. Sieht oft unheimlich lecker aus und vielleicht ist es sogar noch knusprig warm weil die Teiglinge gerade erst aufgebacken wurden in der Filiale. Aber das die armen kleinen Teiglinge schon einen weiten Weg aus Polen oder bei einer anderen großen Supermarktkette sogar aus dem asiatischen Raum hinter sich haben, weiß kaum jemand. Muss das sein? Können wir im eigenen Land etwa nicht Brot backen und importieren deswegen lieber alles von sonst wo? Wohl kaum... Zusätzlich werden sie oft noch mit künstlichen Zusätzen und Enzymen versetzt damit sie auch richtig hübsch aussehen und wir uns wie ein kleiner Weihnachtskeks freuen drüber wenn sie vor Ort aufgebacken werden und vielleicht sogar noch warm auf uns warten.

Ich persönlich backe mein Brot gern selbst, dadurch weiß ich was drin ist und bin mir sicher, dass es noch keine Flugzeugreise hinter sich hat, die wieder zusätzlich ein bisschen mehr Kerosin in unsere Atmosphäre befördert hat.
Abgesehen davon schmeckt es einfach super genial und ist wirklich einfach und schnell selbst gemacht!! Man kann super variieren mit verschiedensten Samen wie Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Kürbiskernen, Nüssen uvm. Mal gibts Brot, mal Weckerl oder ab und zu natürlich auch turbomäßig schnell gemachte Baguettes oder Salzstangerl.
Ich geb zu: von Vorteil dafür ist eine passende Küchenmaschine, wie z.B. der Thermomix oder ein Brotbackautomat ansonsten artet der Spaß schnell zu einer mittleren Küchenschlacht aus.


 Also hier mal das Rezept von meinem Lieblingsvollkornbrot:
300 g Dinkelvollkornmehl
300 g Roggenvollkornmehl
15 g Salz
1/2 Würfel Hefe
400 ml Wasser
2 EL Brotgewürz
50 g Leinsamen
80 g Sonnenblumenkerne

Alles zu einem glatten Brotteig kneten und in einer Teigschüssel oder Brotgärkorb (mit Maisstärke ausgemehlt!!) ca. 1 h an einem warmen Ort gehen lassen.
Ein Schüsselchen mit Wasser in den Backofen stellen und das Brot bei 190°C 45 min backen lassen.

Tipp: Salz und Hefe sollten niemals direkt in Kontakt kommen, da das Salz die Hefe zerstört. Lieber zuerst Hefe und Mehl vermischen, die übrigen Zutaten zugeben und zum Schluss erst das Salz.